Häufiger im Alter

Bauchspeicheldrüsenkrebs

PD Dr. med. Sven Eisold

Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) ist ein etwa 15 cm langes, birnenförmiges Organ.

Es liegt hinter dem Magen in einer von Teilen des Dünndarms gebildeten Schleife. Der breite Teil der Bauchspeicheldrüse wird als „Kopf“, die Mitte als „Körper“ und der schmale Abschnitt als „Schwanz“ bezeichnet. Der Pankreas ist eine Drüse, die Hormone sowie Verdauungssäfte bildet und diese in den Körper abgibt.

Bauchspeicheldrüsenkrebs gehört zu den zehn häufigsten Tumorarten in Deutschland. Im Verdauungstrakt sind nur Dickdarm und Magen noch öfter betroffen. Die Neuerkrankungsrate liegt bei mehr als zehn Betroffenen auf 100.000 Einwohner. In der Bundesrepublik erkranken somit jedes Jahr ca. 13.000 Personen an dieser Krebsform. Dabei steigt die Häufigkeit des Pankreaskarzinoms mit dem Alter: etwa 80 Prozent der Erkrankten sind zwischen 50 und 80 Jahre alt. Bei jüngeren Patienten sowie Kindern ist Bauchspeicheldrüsenkrebs extrem selten. 

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